Alle Artikel in: Windows

Windows-Umzug auf SSD, Kopieren von Partitionen unter Windows

Um direkt aus Windows heraus auf eine SSD umzuziehen oder zu anderen Zwecken Partitionen zu kopieren oder anzupassen, eignet sich ganz hervorragend der MiniTool Partition Wizard. Dieser bietet gar einen speziellen Assistenten zum SSD-Umzug an, welcher sich auf die benötigten Systempartitionen konzentriert. Dieses Werkzeug ist sehr bequem in der Anwendung, kann aber nur eine Alternative sein, da ein lauffähiges Windows vorausgesetzt wird. Vor allem der häufig notwendige Vorgang die Partitionen beim Umzug von regelmäßig größeren herkömmlichen Festplatten in geringerer Größe zu kopieren ist sehr bequem gestaltet. Die Anwendung dieses Tools spart zudem gerne Zeit, wenn die Verwendung eines alternativen Bootmediums zur Datenübertragung vorab entsprechende Anpassungen im BIOS voraussetzt.

Dateien lieber mit altem Office öffnen bei Office Parallelinstallation auf Windows 7

Hat man zu Kompatibilitätszwecken mehrere Office Versionen auf seinem Windows 7 installiert und möchte dass zum Beispiel Excel Dateien mit einer älteren Version geöffnet werden beim üblichen Doppelklick, so geht das folgendermaßen: Man öffnet die Commandline (Windowstaste + R, dann „cmd“ eingeben und bestätigen) und navigiert zum Verzeichnis mit der gewünschten Version. Bei Office 2003 ist das auf einem 64 Bit Windows 7 zum Beispiel: C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\OFFICE11\ Auf 32 Bit Systemen einfach das (x86) weglassen, bei neueren Office Versionen ebenfalls (diese sind dann auch auf 64 Bit Windows Systemen im „Program Files“ Ordner, da dieser für 64 Bit Software reserviert ist). Bei anderen Office Versionen als 2003 (Version 11) jeweils den Pfad anpassen. (Office 2010 ist zum Beispiel Version 14) cd C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\OFFICE11 Diese Zeile führt einen also in das Verzeichnis aus dem Beispiel und dort führt man folgenden Befehl aus: excel.exe /regserver Kurz umschrieben: Registry Voodoo und als Ergebnis öffnen sich Excel Dateien mit der gewünschten Version.

Fenster schnell und ordentlich Anordnen

Benötigt man seine Fenster oft in einer gewissen Anordnung um zum Beispiel beim Schreiben etwas zu überwachen oder irgendwo abzutippen oder um beim Bloggen bequem im kleineren Fenster einen Film zu gucken, eignet sich dafür hervorragend Divvy. Damit lassen sich Fenster bündig oder auf Wunsch mit einem gewissen Rand an ein selbstdefinierbares Raster anordnen. Das ganze geht sehr schnell mit der Maus und noch schneller mit definierbaren Shortcuts. Reicht einem unter Windows 7 die Möglichkeit das Fenster schnell auf die linke bzw. rechte Hälfte zu kleistern nicht, kann man das Programm auch für Windows herunterladen. Hier das zugehörige Video um meinen Worten ein Bild zuordnen zu können: Divvy Screencast from Mizage on Vimeo.

Windows XP parallel auf aktuelle Windows Kiste bügeln

Für jeden der sich jemals für Parallelbetrieb von zwei verschiedenen Windows Versionen interessiert hat ist klar, dass zuerst die ältere Version auf eine Partition geklatscht wird und dann die neuere, deren Bootloader die Situation versteht und die richtigen Einträge setzt. Womit wird man jedoch heute konfrontiert? An dieser Stelle ein Großes Lob an ASUS, kommt daher mit einem vorinstallierten Windows 7, einer Recovery Partition von satter 20 GB Größe und keinem optischen Datenträger zur Wiederherstellung. Aber was solls, man wird ja nach dem ersten Systemstart nett darauf hingewiesen DVDs zu erstellen, dazu benötigt man nur 5 – in Worten FÜNF – leere DVDs. Zurück zum Thema: Man bekommt keinen Installationsdatenträger, also entfällt die zuerst genannte Option wenn man ein älteres Windows, wie in meinem Beispiel Windows XP, installieren möchte. Wie geht man jedoch vor um trotzdem an sein Ziel zu kommen? Sehr einfach ist da die Methode mit einem kleinen Hilfsprogramm Namens EasyBCD: Wir bauen uns also unter Windows 7 eine Partition für unser Windows XP zurecht, bzw. lassen oder schaffen Platz auf der Platte, …

Windows 7 Upgrade frisch installieren

Gerade hatte ich den Fall, dass ich ein Notebook zur Reparatur eingeschickt habe. Vorher natürlich Daten gesichert und Festplatte sicher gelöscht. Installiert war ein Windows 7 Upgrade über das vorinstallierte Windows Vista. Nun kam es gestern zurück, alles wieder heile und wollte frisch mit Windows 7 bespielt werden. Der Key des Upgrades meckert natürlich wenn die Disc zur sauberen Installation genutzt wurde weil das OS nun nicht feststellen kann dass eine gültige Lizenz eines Windowsvorgängers vorliegt. Ohne meinen in sekundenschnelle aufkommenden Ideen wie man eine solche Verifikation praktischer gestalten kann Beachtung zu schenken habe ich mich auf die Suche begeben wie ich jetzt weiterkomme und diesen Tipp gefunden: Windows 7 Upgrade clean installieren keinen Key eingeben, er würde eh abgelehnt nach dem Booten in der Registry den Eintrag „MediaBootInstall“ (sollte sich auch sofort bei einer Suche finden lassen, dafür aber keine Gewähr) in „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\OOBE“ auf „0“ setzen die Eingabeaufforderung im Administratormodus starten (dazu z.B. über das Startmenü die Verknüpfung suchen, rechtsklick und entsprechenden Eintrag auswählen ODER „cmd“ eingeben und mit Strg+Shift+Enter bestätigen) dort dann „slmgr …

Windows 7 USB/DVD Download Tool

Das Windows 7 USB/DVD Download Tool ist ein hübsches kleines Programm mit dem man mal fix sein Windows 7 Image auf einen USB Stick klatschen kann (natürlich auch auf eine DVD, aber wofür braucht man da das Tool?). Soweit so gut. Versucht es gar nicht erst unter Windows XP wenn es sich vermeiden lässt, das Gefrickel hatte ich aufgegeben, da ich Zugriff auf einen anderen Rechner mit Windows 7 hatte. Aber was ist wenn man mit seinem geliebten USB Stick mehr macht als einfach nur mal ein paar Dateien hin- und herzuschaufeln? Mal hier umpartitioniert, mal dort bootfähig mit nem Linux Live Image versehen…? Dann kann es passieren dass man eine nette nichtssagende Fehlermeldung vom Tool bekommt und sich erstmal wundert wo denn das Problem sein soll, schließlich kann das Tool den USB Stick ja selbst formatieren. Damit der Eintrag googlebar wird, hier die exakte Fehlermeldung 🙂 We were unable to copy your files. Please check your USB device and the selected ISO file and try again. Ich will gar nicht weiter darüber schreiben wieso das …

iTunes Bibliothek von Windows zu Mac OS

Kurz und knapp: Im Ursprungs-iTunes im Menü auf Erweitert und dann auf Bibliothek zusammenführen (ich weiß nichtmal was das bringt, vermute aber dass außerhalb des iTunes Ordners gelegene Files in diesen verschoben werden – nur eine Vermutung) iTunes auf dem Mac das erste Mal starten und nicht nach Musik suchen lassen, dann wieder beenden iTunes Ordner im Musikordner des Macs löschen iTunes Ordner komplett vom Windows Rechner (Eigene Dateien oder Eigene Musik, je nach Version) in den Musikordner des Macs verschieben iTunes auf dem Mac starten und ein Lied anspielen, es muss danach gesucht werden, da der Pfad natürlich nicht dem ursprünglichen entspricht, danach bietet iTunes einem an die Pfadänderung entsprechend auf alle Files anzuwenden

Windows NT/2000/XP/Vista/7 Passwort vergessen?

Kein Problem. Hier ein Link zum Offline NT Password & Registry Editor. Dort gibt es ein hübsches bootfähiges CD Image zum Herunterladen. Dieses einfach auf eine CD bannen und davon booten. Das ganze ist im Prinzip ein Registry Editor zum verändern der Registry außerhalb von Windows. Der wohl häufigste Grund dies tun zu wollen ist ein vergessenes Passwort. Zu diesem Zweck bietet das Tool direkt nach dem Bootvorgang die Möglichkeit ohne wissen zu müssen wo man in der Registry Hand an legen müsste das Passwort für einen Benutzer zu löschen. Wichtig: Wenn man das Passwort eines Benutzers löscht, sind mit Windows selbst verschlüsselte Daten hinüber. Also wenn mal jemand wieder dank falscher Angst sein 25stelliges Passwort vergessen hat, tada 🙂 Interessant: Spätestens jetzt sollte auch jedem klar werden dass das Windows Passwort nur ein schwacher Schutz der Daten vor Unbedarften und schnellen Zugriffen ist.

Code 5 Error beim Booten von einer Windows 7 Installationsdisc

Bei älteren Rechnern ist mir schon aufgefallen, dass beim Booten von einer Windows 7 Installationsdisc der Fehler „Code 5 Error“ auftauchte und sich das damit erledigt hatte. Ein bisschen Forschen brachte zu Tage, dass dieser Fehler am liebsten bei älteren ASROCK und MSI Boards auftritt. Einen ASROCK Kandidaten hatte ich beim letzten Mal rumstehen, wollte aber unbedingt Windows 7 installieren. Der Umweg (eigentlich eh die bessere Variante) über einen USB Stick wollte leider auch nicht, davon mochte er gar nicht booten. Nun fand ich aber heraus, dass man den Bootsektor der Windows 7 Disc einfach durch einen von einer Vista Disc tauschen kann und dann läuft alles wunderbar. Das möchte ich hier kurz beschreiben: Download und Installation von imgburn (kostenlos) Imagedatei aus Dateien/Ordnern erstellen Erweitert Startfähige Disc Boot Image extrahieren (Auswahl der Vista Disc im Laufwerk) Diskettensymbol anklicken und Speicherort des Images wählen Bei der Nachfrage dieses Image für das aktuelle Projekt zu benutzen „Ja“ sagen Optionen Versteckte Dateien berücksichtigen anhaken Systemdateien berücksichtigen anhaken Namen ISO9660: nach Belieben ausfüllen UDF: nach Belieben ausfüllen Erweitert Einschränkungen …

NVIDIA GeForce 4 MX440 auf Windows 7?

Wer genau wie ich so einen Stuss vor hat und zwar Windows 7 auf einer Gurke zu betreiben, die für die Grafik auf eine GeForce 4 MX440 setzt, dem sei gesagt: Schmeiß weg die Kiste… Aber dafür schreib ich den Kram hier nicht auf. Windows 7 bringt keinen Treiber mit, NVIDIA lacht einen aus bei der Suche nach einem passenden, aber es gibt da einen der funktioniert. Und zwar der Forceware 72.30. Ein dauerhaftes Datenlager für diesen Treiber vermag ich nicht anzugeben, aber Google – zugegeben es gibt auch andere Suchmaschinen in unserem Internet 🙂 – sollte behilflich sein. Einfach entpacken, über den Gerätemanager den Treiber manuell auswählen und Tada. Die Gurke hat nun im Vergleich zum „Standard VGA Treiber“ eine satte 1,9 als Bewertung für die Desktopleistung mit Aero. (1 ist das übelste, 1,9 ist wie ein Sternchenaufkleber von der Grundschullehrerin)