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Helium-Stimme: Logitech-Webcam und Facetime auf dem Mac

Ein leider nicht so tolles Feature ist die high-pitched Stimme bei der wohl recht häufigen Kombination einer Logitech-Webcam am Mac, wenn man per Facetime „telefonieren“ möchte. Auch die Funktion „wirklich“ zu telefonieren mit Hilfe des angebundenen iPhones ist von dieser Stimmverzerrung in beide Richtungen betroffen. Gut, dass es sich schnell beheben lässt, wenn man weiß wo man suchen muss. Das war es dann schon, die Änderungen wirken sich sofort selbst auf laufende Gespräche aus.

PNGs klein zaubern

Mobile Geräte werden immer häufiger und wichtiger. Für die allermeisten ersetzen Tablets* und Smartphones längst die Computer zuhause. Vorrangig wird damit im Web gesurft und weil das nicht nur zuhause so schön funktioniert sondern auch unterwegs, werden viele Webseiten über das Mobilfunknetz* ausgeliefert. Dank LTE ist dieses mittlerweile schnell genug um auch große Websites auszuliefern, jedoch ist hier nicht die Bandbreite das Problem, sondern die -länge 🙂 Ruck zuck ist das Volumen verbraucht und dann lässt sich vielleicht noch eine Textnachricht ausreichend schnell durch das Nadelöhr schubsen. Um das zu verhindern heisst es: Nett sein zu seinen Besuchern Kleistert man seine Website voll mit aufwendig gestalteten, grafischen Elementen, so benutzt man gerne PNG-Dateien, da diese transparente Bereiche unterstützen und mit vielen Farben prächtig aussehen können. Um diese kleinzukriegen gibt es einen schönen Webservice: TinyPNG Dieser ist kein Allheilmittel, aber bekommt schnell und einfach ein paar Kilobytes von den Rippen der PNGs. Ganz wichtig zu beachten ist dabei: Die Qualität sinkt, ABER die Transparenz wird erhalten. Den obigen 702 Kilobyte Screenshot habe ich einmal durch das Webtool …

Den Mac den Anrufbeantworter besprechen lassen

Wer kennt das nicht? Zwölf Anläufe den Anrufbeantworter zu besprechen und am Ende gibt man frustriert auf und behält die letzte Aufnahme. Da hilft es jemanden sprechen zu lassen, der keine Fehler macht und unabhängig von der Tagesform immer gleich klingt. So ein Mac kann das relativ problemlos erledigen. Folgenden Befehl ins Terminal tippern und man erhält ein Audio-File mit der Aufnahme: Die Ausgabedatei lässt sich natürlich beliebig umbenennen und auch die Stimme nach Geschmack und Sprache ändern. Unter Systemeinstellungen – Diktat & Sprache – Sprachausgabe – Systemstimme – Anpassen… lässt sich die gewünschte Stimme auswählen, gefolgt von der Aufforderung zum Download. Kurz bestätigt und die Stimme ist heruntergeladen (die Systemsprache kann man natürlich nach Wunsch setzen, völlig unabhängig von dem AB-Projekt). Gerade bei längeren Texten und vielem Herumprobieren sollte man diesen vielleicht vorher in eine Textdatei formulieren und den Befehl folgendermaßen anwenden: Zu guter Letzt müssen wir den Mac nur noch an den Anrufbeantworter halten… Wohl nicht mehr 2013. Hat man zum Beispiel eine Fritz!Box als Anrufbeantworter im Einsatz, hätte die ganz gerne eine MP3-Datei mit …

Screenshots mit Mauszeiger am Mac erstellen

Wer häufig Screenshots bzw. Bildschirmfotos am Mac erstellt, kennt die praktischen Tastenkombinationen um in jeder Lage den gesamten Bildschirm oder einen Bereich zu fotografieren. cmd + shift + 3: speichert den gesamten Bildschirm als Datei cmd + shift + 4: speichert einen auszuwählenden Bereich als Datei cmd + shift + 4 und im Anschluss space (Leertaste): lässt ein Fenster auswählen, dessen Screenshot als Datei gespeichert wird Kombiniert man diese drei Möglichkeiten mit der ctrl-Taste, wird das Bildschirmfoto nicht als Datei gespeichert sondern in die Zwischenablage kopiert. Um Arbeitsabläufe besser zu dokumentieren, kann es sinnvoll sein den Mauszeiger auch auf dem Screenshot zu haben. Dazu verwendet man einfach das Programm „Bildschirmfoto“. Es ist ein sogenanntes Bordmittel und ohne extra Installation verfügbar. Dort lässt sich in den Einstellungen der gewünschte Mauszeiger auswählen und mitfotografieren.

Dauer von Titeln und Co in iMovie ’11 verändern

Der Bug, der mich in iMovie ’11 am meisten nervte: Wenn ich einen Titel hinzugefügt habe mit einer Standardlänge von 4 Sekunden und diese Dauer anpassen wollte reagierte das zugehörige Feld immer äußerst merkwürdig. Wenn ich aus den 4 Sekunden eine andere einstellige Zahl mache, wird diese ebenfalls zu Sekunden. Anderenfalls wird es zu 10 Minuten oder ähnlich langem und ich habe keine Chance zum Beispiel 12,5 Sekunden als Dauer einzustellen. Abhilfe schafft eine kleine Einstellung. Unter Allgemein in den Einstellungen einfach einen Haken setzen bei „Zeit anzeigen als HH:MM:SS:Bilder“. So lässt sich nun die Zeit viel sauberer einstellen, denn 12,5 Sekunden sind bei 25 Bildern pro Sekunde nicht sauber machbar, und man kann endlich jede beliebige Dauer für Titel und Co einstellen. Mich hat es vorm Wahnsinn gerettet, ich hoffe ich kann noch jemandem helfen 🙂

HTTP Header abfragen mit CURL

Ab und zu mag man gerne mal erfahren was der Server auf seine HTTP Anfrage sagt. Der Browser antwortet ja hübsch für den Menschen, aber wenn man wissen möchte was zum Beispiel die Suchmaschine findet hinter der Adresse hilft einem CURL weiter. Im Terminal einfach curl -I domain.tld schreiben und man bekommt die Antwort zu sehen mit der wohl am meisten relevanten Information des gesendeten Codes. Wenn man weitergeleitet wird mit einem Redirect und nicht zu Fuß die Schritte nachverfolgen will, kann man noch den Parameter -L anhängen. Das sieht dann so aus: curl -I -L domain.tld Wenn das sauber zum Ziel führt kann man auch davon ausgehen dass neben Maschinen auch alle gängigen Browser das verstehen, anders als komisches Weitergeleite mit anderen Methoden.

Versteckte Ordner im Standard Mac OS Ordnerauswahl-Dialog auswählen

Speziell wollte ich einem Programm sagen, dass er gewisse Files direkt in den Papierkorb verschiebt. Per Default zeigt der Finder keine versteckten Ordner an und somit lässt sich aus dem Standardmenü dieser auch nicht auswählen. Geht man nun aber im Finder in den entsprechenden Ordner, z.B. mit „Gehe zum Ordner…“ (Shift + CMD + G), in meinem Fall ~/.Trash, so kann man diesen mit einem simplen CMD + T in die Seitenleiste verfrachten, in seinem Auswahldialog aus der Seitenleiste den Ordner auswählen und auf Wunsch im Anschluss die Seitenleiste wieder  von dem Ordner befreien.

Ubuntu auf USB Stick zur Installation (vom Mac aus)

Ein praktisches kleines Tool namens UNetbootin verhilft einem zu einem bootfähigen USB Stick zur Installation bzw. dem Live ausführen diverser Distributionen, wenn nicht gar von jedem Linux Live ISO. In meinem Fall benötigte ich einen Ubuntu Installations Stick für einen betagten PC (Notebook). Bei maximal großem (8GB) FAT32 Dateisystem erhielt ich leider den Fehler: no default or ui configuration directive found Das Ubuntu Wiki schlug vor es mit einer FAT16 Partition zu versuchen. Dazu muss man auf einem Mac unter anderem ins Terminal watscheln. Zuerst jedoch partitioniert man den USB Stick mit dem Festplatten-Dienstprogramm, so dass die erste Partition kleiner als 2 GB ist (sollte für die CD ISOs reichen). Ob 2 GB tatsächlich die magische Grenze ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, bei vollen 8 funktionierte es nicht und im Zusammenhang mit FAT16 stolpert man oft genug über diese 2 GB. Nachdem man sich noch die Info der Partition besorgt hat und den Devicepfad (z.B. /dev/disk1s1) gemerkt hat „deaktiviert“ man die Partition (nicht „auswerfen“) und schreibt folgende Zeile ins Terminal: newfs_msdos -F 16 /dev/disk1s1 …