Alle Artikel in: Linux

HTTP Header abfragen mit CURL

Ab und zu mag man gerne mal erfahren was der Server auf seine HTTP Anfrage sagt. Der Browser antwortet ja hübsch für den Menschen, aber wenn man wissen möchte was zum Beispiel die Suchmaschine findet hinter der Adresse hilft einem CURL weiter. Im Terminal einfach curl -I domain.tld schreiben und man bekommt die Antwort zu sehen mit der wohl am meisten relevanten Information des gesendeten Codes. Wenn man weitergeleitet wird mit einem Redirect und nicht zu Fuß die Schritte nachverfolgen will, kann man noch den Parameter -L anhängen. Das sieht dann so aus: curl -I -L domain.tld Wenn das sauber zum Ziel führt kann man auch davon ausgehen dass neben Maschinen auch alle gängigen Browser das verstehen, anders als komisches Weitergeleite mit anderen Methoden.

Ubuntu auf USB Stick zur Installation (vom Mac aus)

Ein praktisches kleines Tool namens UNetbootin verhilft einem zu einem bootfähigen USB Stick zur Installation bzw. dem Live ausführen diverser Distributionen, wenn nicht gar von jedem Linux Live ISO. In meinem Fall benötigte ich einen Ubuntu Installations Stick für einen betagten PC (Notebook). Bei maximal großem (8GB) FAT32 Dateisystem erhielt ich leider den Fehler: no default or ui configuration directive found Das Ubuntu Wiki schlug vor es mit einer FAT16 Partition zu versuchen. Dazu muss man auf einem Mac unter anderem ins Terminal watscheln. Zuerst jedoch partitioniert man den USB Stick mit dem Festplatten-Dienstprogramm, so dass die erste Partition kleiner als 2 GB ist (sollte für die CD ISOs reichen). Ob 2 GB tatsächlich die magische Grenze ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, bei vollen 8 funktionierte es nicht und im Zusammenhang mit FAT16 stolpert man oft genug über diese 2 GB. Nachdem man sich noch die Info der Partition besorgt hat und den Devicepfad (z.B. /dev/disk1s1) gemerkt hat „deaktiviert“ man die Partition (nicht „auswerfen“) und schreibt folgende Zeile ins Terminal: newfs_msdos -F 16 /dev/disk1s1 …

Bonjour Mac, ich bin ein Linux VNC

Wenn man es wie ich mag mit Bordmitteln soviel wie möglich zu erledigen oder es einfach in die Gewohnheiten passt (z.B. mit einem Mac Netzwerk und wenigen Linux Fremdlingen :D) lässt sich ein Linux schnell überreden vom Mac Screen Sharing gesteuert zu werden. Dazu startet man auf dem Linux einen VNC Server zum Beispiel mit tightvncserver -geometry 1024×700 -depth 24 :1 wobei :1 den Screen bezeichnet und sich daraus direkt der Port ergibt 5900 + 1 = 5901. Anschließend fügen wir einen Avahi Service hinzu, damit sich unser Linux direkt mit Bonjour bei unseren Macs meldet. Dazu einfach die Datei /etc/avahi/services/rfb.service erstellen und mit folgendem Inhalt füllen: <?xml version=“1.0″ standalone=’no‘?> <!DOCTYPE service-group SYSTEM „avahi-service.dtd“> <service-group> <name replace-wildcards=“yes“>%h</name> <service> <type>_rfb._tcp</type> <port>5901</port> </service> </service-group> Avahi erkennt sofort den neuen Service und man sieht in seinem Finder am Mac die Linuxkiste unter Freigaben. Anklicken, Bildschirmfreigabe (im rechten oberen Bereich des Finder Fensters) klicken und los geht’s. Muss natürlich alles kein Linux sein und andere VNC Server oder eingebaute Funktionalitäten tun es auch.

WordPress und Co auf den Webspace werfen und die passenden Rechte setzen

Webhosting Pakete sind für eine große Menge User genau das richtige, weil der ganze „komplizierte“ Kram im Hintergrund vom Provider erledigt wird. Wünscht man sich etwas mehr Flexibilität steht man leider oft vor einem Problem. Da wechselt der findige User schnell zu einem vermutlich gleichteuren und mit viel mehr Möglichkeiten ausgestatteten VServer Paket. Schnell im beiliegenden Plesk o.ä. alles zusammengeklickt erwartet man vorerst zumindest die gleiche Funktionalität wie beim vorigen Paket. Die Installation von zum Beispiel WordPress oder anderen CMS, Foren usw. führt aber meist zu einem Problem, denn die oft angepriesenen 5 Minuten Installationen in den Hinweisen der Pakete verraten dem einfachen User nicht, dass ihre Scripte auch gewisse Rechte benötigen. Das sollte alles kein Problem sein, denn das Script wird schließlich vom Webserver ausgeführt, der ja offensichtlich ausreichend privilegiert ist. Pustekuchen. Oft genug kann er alles sehen und ausführen aber wenn es um Schreibrechte geht passiert einfach mal gar nichts. Da hilft eine kleine Änderung der Zugehörigkeit der Verzeichnisse. Nachdem man herausgefunden hat wie der Benutzer des Webservers auf dem System heisst (oft …

Quassel

Kurz und knapp: toppster IRC Client ever = Quassel Was ich eigentlich sagen wollte: Problem: Bestehende Client – Core Konfiguration und man wünscht sich SSL dazu Lösung: Auf dem Server ein Zertifikat erstellen, auf meinem Linux gings so: openssl req -x509 -nodes -days 365 -newkey rsa:1024 -keyout ~/.config/quassel-irc.org/quasselCert.pem -out ~/.config/quassel-irc.org/quasselCert.pem Dann den Core neustarten. In der Client Config (auf meinem Windows 7 zu finden in %appdata%\quassel-irc.org\quasselclient.ini) aus 1\UseSSL=false ein 1\UseSSL=true machen. Client neustarten, Zertifikat akzeptieren und glücklich sein.